Heilmittelrichtlinien

 

 

Grundsätze der Heilmittelverordnung (Ergotherapie, Sprachtherapie, Krankengymnastik) Stand 07/2017

Die Kinder- und Jugendärzte sind verpflichtet, sich bei den Verordnungen an diese Vorgaben zu halten.
Die Verordnungen der Ärzte werden streng kontrolliert.
Bei Nichtbeachtung der Vorgaben der Heilmittelvereinbarung kann Ihr Arzt persönlich zur Bezahlung der von Ihm verschriebenen Therapien gezwungen werden.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hat deshalb alle seine Mitglieder darauf hingewiesen, bei der Verordnung von Heilmitteln (Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie) unten stehende Grundsätze dringend zu beachten:

  • Vor grundsätzlich jeder (Regel-)Verordnung muss jeder Patient untersucht werden, auch erneut bei jedem Folgerezept!

  • Eine erweiterte Diagnostik muss in der Regel nach der ersten Folgeverordnung ( i. d. R. nach 20 Einheiten) durchgeführt werden.

  • Die in der Heilmittelverordnung genannten Höchstmengen im Regelfall sind zu beachten.

  • Heilmittel dürfen nicht verordnet werden, wenn an sich heil- oder sonderpädagogische Maßnahmen geboten sind, selbst wenn diese nicht durchführbar sind!

  • Heilmittel dürfen nicht verordnet werden, wenn das angestrebte Behandlungsziel auch durch eigenverantwortliche Maßnahmen des Patienten (z. B. Sport, Änderung der Lebensführung) gleichwertig erreicht werden kann.



Link: HMR des G-BA